Verantwortungsvolles Spielen

Geldspiele sollen unterhalten und nicht belasten. Hier erfahren Sie, wie Glücksspiele funktionieren, woran Sie problematisches Spielverhalten erkennen und welche Schutzinstrumente und Hilfsangebote Ihnen zur Verfügung stehen.

Mindestalter

Spielen ist bei uns erst ab 18 Jahren erlaubt. Personen unter 18 Jahren können kein Spielerkonto eröffnen.

Die Altersabfrage beim ersten Besuch der Website ersetzt die Identitäts- und Altersprüfung nicht. Bei der Registrierung und der anschliessenden Verifizierung prüfen wir Ihr Geburtsdatum anhand eines amtlichen Ausweises. Stellt sich heraus, dass eine Person minderjährig ist, wird das Konto gesperrt.

Wenn Minderjährige Zugang zu Ihrem Computer oder Smartphone haben, schützen Sie Ihre Zugangsdaten und nutzen Sie die Jugendschutzfunktionen Ihres Geräts.

Spielerschutz bei G357

Als konzessionierte Spielbank sind wir nach dem Geldspielgesetz verpflichtet, Spielerinnen und Spieler vor exzessivem Geldspiel zu schützen. Dazu gehören:

  • persönliche Einzahlungs- und Verlustlimiten sowie eine Begrenzung der Sitzungsdauer,
  • Spielpausen und die freiwillige Spielsperre,
  • die Prüfung jeder Registrierung im Schweizer Sperrregister,
  • die Früherkennung von auffälligem Spielverhalten durch unser Spielerschutz-Team,
  • Informationen zu Risiken und Hilfsangeboten.

Ihre Limiten verwalten Sie unter Limiten, Spielpausen, Spielsperre und Kontoschliessung unter Pausen und Sperren.

Wie Glücksspiele funktionieren

Bei Casinospielen entscheidet der Zufall. Jede Spielrunde ist unabhängig von den vorherigen: Ein Spielautomat «schuldet» Ihnen nach mehreren Verlusten keinen Gewinn, und beim Roulette erhöht eine lange Serie von Rot die Wahrscheinlichkeit für Schwarz nicht.

Jedes Spiel ist so gestaltet, dass der Spielbank langfristig ein Anteil der Einsätze verbleibt (Hausvorteil). Die Auszahlungsquote eines Spiels ist ein theoretischer Durchschnittswert über eine sehr grosse Zahl von Runden; sie sagt nichts darüber aus, was Sie in einer einzelnen Sitzung gewinnen oder verlieren.

Daraus folgt:

  • Kein System, keine Strategie und keine Glückssträhne kann den Hausvorteil auf Dauer überwinden.
  • Betrachten Sie Verluste als Preis für die Unterhaltung, so wie den Eintritt für ein Konzert.
  • Spielen Sie nur mit Geld, das Sie nicht für Miete, Rechnungen oder andere Verpflichtungen benötigen.
  • Versuchen Sie nie, Verluste durch weiteres Spielen zurückzugewinnen.

Spielsucht erkennen

Glücksspiel kann süchtig machen. Eine Spielsucht entwickelt sich oft schleichend und kann zu finanziellen, beruflichen und familiären Problemen führen. Mögliche Warnzeichen sind:

  • Sie denken häufig ans Spielen und planen Ihren Alltag darum herum.
  • Sie setzen immer höhere Beträge ein, um die gleiche Spannung zu erleben.
  • Sie spielen länger oder mit mehr Geld als beabsichtigt.
  • Sie versuchen, Verluste durch weiteres Spielen auszugleichen.
  • Sie verheimlichen Ihr Spielverhalten vor Angehörigen.
  • Sie leihen sich Geld oder vernachlässigen Rechnungen, um zu spielen.
  • Sie werden gereizt oder unruhig, wenn Sie nicht spielen können.

Wenn Sie solche Anzeichen bei sich oder einer nahestehenden Person bemerken, nehmen Sie diese ernst. Fachstellen beraten Betroffene und Angehörige kostenlos und vertraulich (siehe Hilfsangebote).

Selbsttest

Beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich mit «Ja» oder «Nein». Der Test ersetzt keine fachliche Beratung, kann Ihnen aber helfen, Ihr Spielverhalten einzuschätzen.

  1. Spielen Sie oft länger, als Sie es sich vorgenommen haben?
  2. Setzen Sie mehr Geld ein, als Sie sich leisten können zu verlieren?
  3. Spielen Sie weiter, um Verluste zurückzugewinnen?
  4. Haben Sie schon Geld geliehen oder Dinge verkauft, um zu spielen oder Spielschulden zu begleichen?
  5. Haben Sie schon versucht, weniger zu spielen, und es nicht geschafft?
  6. Werden Sie unruhig oder gereizt, wenn Sie nicht spielen können?
  7. Spielen Sie, um Sorgen, Stress oder schlechter Stimmung zu entkommen?
  8. Verheimlichen Sie Ihr Spielverhalten oder Ihre Verluste vor Angehörigen?
  9. Vernachlässigen Sie wegen des Spielens Arbeit, Ausbildung, Familie oder Freunde?
  10. Haben Sie wegen des Spielens Schuldgefühle oder ein schlechtes Gewissen?

Haben Sie eine oder mehrere Fragen mit «Ja» beantwortet, ist das ein Grund, mit jemandem darüber zu sprechen. Wenden Sie sich an unser Spielerschutz-Team oder an eine der Fachstellen. Sie können auch sofort eine Spielpause oder Spielsperre einrichten.

Einzahlungslimiten

Mit Einzahlungslimiten legen Sie fest, wie viel Geld Sie pro Tag, pro Woche und pro Monat höchstens auf Ihr Spielerkonto einzahlen können. Die Beträge legen Sie in Schweizer Franken (CHF) fest; die Limiten gelten für alle Zahlungsmethoden.

  • Eine Senkung gilt sofort.
  • Eine Erhöhung oder Aufhebung wird erst nach einer Wartefrist von 24 Stunden wirksam.

Einzahlungslimiten richten Sie unter Limiten ein. Bitte beachten Sie, dass auf einem provisorischen Spielerkonto zusätzlich die gesetzliche Obergrenze von CHF 1’000 innert 30 Tagen gilt.

Verlustlimiten und Sitzungsdauer

Mit Verlustlimiten begrenzen Sie den Betrag, den Sie pro Tag, pro Woche und pro Monat höchstens verlieren können. Ist die Limite erreicht, können Sie bis zum Ablauf des jeweiligen Zeitraums keine weiteren Einsätze tätigen.

Zusätzlich können Sie eine maximale Sitzungsdauer in Minuten festlegen. So vermeiden Sie, dass Sie beim Spielen das Zeitgefühl verlieren.

Auch hier gilt: Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung oder Aufhebung erst nach 24 Stunden. Beide Einstellungen finden Sie unter Limiten.

Spielpause

Wenn Sie Abstand gewinnen möchten, können Sie eine Spielpause einlegen. Zur Auswahl stehen:

  • 24 Stunden
  • 7 Tage
  • 30 Tage
  • 3 Monate

Während der Spielpause können Sie bei G357 weder einzahlen noch spielen. Die Pause kann nicht vorzeitig beendet werden und endet automatisch nach Ablauf der gewählten Dauer. Eine Spielpause gilt nur für unser Angebot; wenn Sie in der ganzen Schweiz nicht mehr spielen möchten, beantragen Sie eine freiwillige Spielsperre.

Die Spielpause aktivieren Sie unter Pausen und Sperren.

Freiwillige Spielsperre

Sie können jederzeit eine freiwillige Spielsperre beantragen, entweder direkt in Ihrem Konto unter Pausen und Sperren oder schriftlich mit einer Kopie eines gültigen Ausweises an Casino Interlaken AG, Strandbadstrasse 44, 3800 Interlaken.

Die Sperre wird im zentralen Schweizer Sperrregister eingetragen und gilt für:

  • alle Casinospiele in den landbasierten Spielbanken der Schweiz,
  • alle Online-Casinospiele in der Schweiz,
  • seit dem 7. Januar 2025 auch die Spielbanken und Online-Casinospiele im Fürstentum Liechtenstein,
  • online angebotene Grossspiele der Lotterien, zum Beispiel Lotto oder EuroMillions.

Aufhebung

Die Spielsperre hat kein festes Ende. Eine Aufhebung können Sie frühestens 3 Monate nach dem Eintrag schriftlich bei der Spielbank beantragen, welche die Sperre eingetragen hat. Die Sperre wird nie automatisch aufgehoben, sondern nur, wenn der Grund dafür nicht mehr besteht. Die Spielbank kann dafür ein Gespräch oder Nachweise verlangen.

Die ESBK selbst verhängt keine Spielsperren und hebt keine auf. Zuständig ist immer die Spielbank, welche die Sperre eingetragen hat. Weitere Informationen: ESBK – Spielsperre.

Spielsperre durch die Spielbank

Das Geldspielgesetz verpflichtet Spielbanken, eine Person auch ohne deren Antrag zu sperren, wenn sie aufgrund eigener Wahrnehmungen oder Meldungen Dritter weiss oder annehmen muss, dass die Person:

  • überschuldet ist oder ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt,
  • Spieleinsätze tätigt, die in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen und Vermögen stehen.

Eine Sperre wird zudem verhängt, wenn eine Fachstelle eine Spielsucht meldet. Eine solche Sperre wird wie die freiwillige Spielsperre im Schweizer Sperrregister eingetragen und gilt im gleichen Umfang. Für ihre Aufhebung gelten dieselben Regeln.

Unser Spielerschutz-Team

Unser Spielerschutz-Team beobachtet das Spielverhalten auf unserer Plattform im Rahmen der Früherkennung. Dabei achten wir insbesondere auf die Häufigkeit und Dauer der Spielsitzungen, die Höhe der Einsätze und die Entwicklung der Einzahlungen.

Stellen wir Auffälligkeiten fest, nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf. Je nach Situation können wir Massnahmen ergreifen, zum Beispiel Limiten vorschlagen oder festlegen, ein Gespräch verlangen oder eine Spielsperre verhängen.

Sie können sich auch selbst jederzeit an das Spielerschutz-Team wenden, wenn Sie Fragen haben oder sich Sorgen um Ihr Spielverhalten oder das einer anderen Person machen: playsafe@g357.slonik.store. Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt.

Hilfsangebote

Folgende Stellen bieten Betroffenen und Angehörigen Unterstützung:

Die Dargebotene Hand
Telefon 143, Tag und Nacht – www.143.ch
Gesprächspartner in schwierigen Lebenslagen, anonym und vertraulich.
SOS Spielsucht
Telefon 0800 040 080 – www.sos-spielsucht.ch
Kostenlose und anonyme Beratung zu Spielsucht für die Deutschschweiz.
SOS Jeu
Telefon 0800 040 080 – www.sos-jeu.ch
Kostenlose und anonyme Hilfe rund um die Uhr für die Westschweiz (Programm PILDJ).
Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK)
www.esbk.admin.ch/de/spielsperre
Informationen zum Spielerschutz und zur Spielsperre.

Ihre Werkzeuge

Limiten und Pausen legen Sie in Ihrem Spielerkonto fest. Verschärfungen gelten sofort.

LimitenPausen und Spielsperre